zum Seitenanfang zum Inhaltsverzeichnis Bürgerverein Elberfeld Südstadt

zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Inhaltsverzeichnis Bürgerverein Elberfeld Südstadt

Bürgerverein Elberfeld Südstadt

Bürgerverein Elberfeld Südstadt

 


...


Jahreshauptversammlung 2015

Dienstag, 03. 03. 2015 um 18.30 Uhr
in der Station Natur und Umwelt, Jägerhofstr. 229,


An die Regularien schloss sich  ein Vortrag an von:

Oberbürgermeister Peter Jung

über:

"Der aktuelle Stand der Vorbereitungen zum Bau des  Aufzugs Hauptbahnhof zur Südstadt,
sowie der Verkehrssituation durch den Döppersbergumbau?"


Tagesordnung (gekürzt):

A: Regularien:

  • Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr

  • Wahlen zum Vorstand
    Die bisherigen Amtsinhaber kandidierten fast ausnahmslos wieder. Insbesondere wurde der Vorsitzende des Bürgervereins Herr Ralph Hagemeyer wiedergewählt. Da der stellvertretende Schatzmeister nach über 20 Jahren Tätigkeit sein Amt zur Verfügung stellte, wurde als Nachfolgerin Renate Brix gewählt. Die Vereinssatzung machte eine Neuwahl eines Kassenprüfers erforderlich. Dafür meldete sich Herr Jürgen Volberg und wurde von den Mitgliedern auf der Versammlung gewählt. Alle Wahlen wurden offen per Handzeichen durchgeführt. Gegen dieses Verfahren gab es keinen Widerspruch

  • Anträge
  • Verschiedenes
B: Vortrag von Herrn Oberbürgermeister Peter Jung:

Herr Jung stellte in Aussicht, dass der vom Bürgerverein seit Jahren geforderte
               "Aufzug vom Hauptbahnhof in die Südstadt"
im Jahr 2016 beim Verkehrsverbund VRR beantragt und im Jahr 2017 eingeweiht werden könne.
Die Kosten des Aufzuges schätzte der OB auf 1.2 Mill. €. Der Hauptteil dieser Summe könne durch Zuschuss des VRR aufgebracht werden. Das bedeute, die Stadt müsse lediglich Eigenmittel in Höhe von 240.000 € bereitstellen. Wenn keine Schäden durch Vandalismus einträten, könne der Aufzug mit jährlichen Folgekosten von 10.000 € betrieben werden.


Herr Hagemeyer machte in der Diskussion deutlich, dass die Eigenmittel eventuell durch Sponsoren aufgebracht werden könnten. Dazu sei aber vorher eine verbindliche Kostenermittlung und Bauabsicht seitens der Stadt erforderlich.


Leider sind Ankündigungen von Oberbürgermeistern auf Bürgerversammlungen unverbindlich. Somit ist das Aufzugsprojekt noch lange nicht in trockenen Tüchern. Insbesondere schwierig ist das noch ungelöste Problem der Folgekosten


In der anschließenden Aussprache äußerten mehrere Bürger Bedenken gegen das Investorengebäude am Döppersberg. Einerseits missbilligten sie den vorgesehenen Mieter "Primark", der durch unsoziale Geschäftspraktiken in Entwicklungsländern öffentlich aufgefallen sei, andererseits missfiel die zentrale Stelle des Gebäudes auf dem Bahnhofsvorplatz, was den Blick auf den historischen Bahnhof beeinträchtigen könne.

Für diese Bedenken der Bürger zeigte der OB kein Verständnis. Es sei für die Stadt wichtig, dass die Zuständigkeit für die Vermietung bei dem Investor liege und es komme darauf an, dass das dem Handel dienende Gebäude nahe an die Fußwege des Publikumsverkehrs herangerückt werde.


Auch über das Projekt "Factory-Outlet-Center" wurde diskutiert. Die Einbeziehung des ehemaligen Postgebäudes stelle die Stadt vor schwierige planungsrechtliche Entscheidungen. Bedenken zur Auswirkung von 120 zusätzlichen Textilverkaufsstellen im Zentrum von Wuppertal und dem erforderlichen zusätzlichen Verkehrsaufkommen in der Südstadt blieben im Raum stehen.


Bild des Vorstandes
Der amtierende Vorstand
Foto: Johannes Schlottner
Mehr Informationen:

Projekt des Bürgervereins:

 "Aufzug vom Hauptbahnhof in die Südstadt"

Zum Umbau des Döppersbergs:

In der Zeitschrift 2/2011    doeppersberg.html

Offizielle Seite der Stadt zum Umbau des Döppersbergs:


Zum aktuellen Problem des Döppersbergumbaus:


Zeitschrift 2/2014 UM-LEI-TUNG