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Jahreshauptversammlung 2008

Am 21. April traf sich der Bürgerverein zur diesjährigen Jahreshauptversammung im Kaminzimmer des Reformierten Gemeindestifts. Wie üblich wurden zu Beginn die seit der letzten JHV verstorbenen Mitglieder mit einer Schweigeminute geehrt.

Im Anschluss an seinen Rechenschaftsbericht verlas Herr Thias ein Schreiben des Bürgervereins, in dem die Bedenken zur Verkehrssituation mit zukünftiger Sperrung der Dessauerbrücke geäußert wurden, die im Zusammenhang mit dem neuen Busbahnhof bisher vorgesehen sind. Dem Bericht der Schatzmeisterin folgte der Beitrag von Kassenprüfer Berthold Gottschalk, der eine einwandfreie Buchführung festgestellt hatte. So konnte der Vorstand problemlos entlastet werden.

Bei den Wahlen standen dieses Mal wieder die Posten der Stellvertreter auf der Tagesordnung. Da es keine Gegenkandidaten gab, fielen alle Wahlgsänge einstimmig aus - bei Enthaltung der Betroffenen. So wurden Ralph Hagemeyer (2. Vorsitzender), Hans Jürgen Vitenius (stellvertretender Schriftführer) und Ottfried Schulze (2. Kassierer) in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso erging es den drei Beisitzen Karl Brandau, Jürgen Schröder und Peter Trabitzsch.

Unter dem Punkt "Anträge" wurde die angepeilte Gemeinnützigkeit des Bürgervereins erläutert und fast einstimmig auf den Weg gebracht. Die Regularien für die Satzungsänderung muss nun der Vorstand erarbeiten und einer späteren Mitgliederversammlung vorlegen.

Teilnehmer der Versammlung

Dr. Flunkert erläutert das städtische Gebäudemanagement



Zum Punkt "Verschiedenes" entwickelte sich eine längere Diskussion um die schon öfter angesprochenen Grünphasen für Fußgänger an den Ampelanlagen an der Augustastraße und Blankstraße vor dem Gemeindestift. Manche älteren Fußgänger empfinden es als verwirrend, wenn die Ampeln an den Fußwegen schon nach kurzer Zeit wieder auf Rot umspringen, ehe die Passanten die Fahrbahn komplett überquert haben. Bezirksbürgermeister Vitenius wies zwar auf die zeitlichen Verzögerungen hin, bis dann die Autofahrer Grün bekommen, aber die nur etwa 13 bis 14 Sekunden währenden Grünphasen für Fußgänger seien zu kurz, monierten andere Teilnehmer.

H.-J. Thias und Dr. H--U. Flunkert

Hans Joachim Thias und Dr. Hans-Uwe
Flunkert freuen sich über den interessanten Abend.

Im zweiten Teil des Abends stellte Dr. Hans-Uwe Flunkert, der Leiter des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) diesen städtischen Eigenbetrieb vor. Man sei hier zwar im operativen Geschäft weitgehend selbständig, aber wenn es um das Vermögen der Stadt gehe, habe der Stadtrat das Entscheidungsrecht. Als das GMW vor zehn Jahren als Eigenbetrieb eingerichtet wurde, habe man eine Bestandsaufnahme aller städtischen Gebäude erstellt. Allein um die Schulgebäude zu sanieren, habe man einen Bedarf von rund 200 Mio. Euro ermittelt. Es sei allerdings schwierig, für alle Bauten einen marktgerechten Preis zu errechnen, da manche Schulgebäude für andere Zwecke nur bedingt genutzt werden könnten.

Dr. Flunkert hielt keinen längeren Vortrag, sondern bot den Zuhörern Gelegenheit, gezielt Fragen zu stellen. So entwickelte sich eine angeregte Gesprächsrunde.