BürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadt BürgervereinElberfelderSüdstadtBürgervereinElberfelderSüdstadt

50 Jahre Mitteilungsblatt

Mit dem vorliegenden Heft beginnen wir unseren 51. Jahrgang. Das runde Jubiläum bietet Anlass zu einem etwas ausführlicheren Rückblick auf die rund hundert bisher erschienenen Hefte.

Heft Juni 1960

Das erste Heft unseres Mitteilungsblatts zeigte den früheren Wanderburschen aus der Vorkriegszeit, der 1949 zerstört und 1954 durch eine neue Plastik ersetzt wurde

Im Juni 1960 erschien erstmals „Die Elberfelder Südstadt. Mitteilungsblatt des Bürgervereins der äußeren Südstadt". Der Untertitel gibt noch den Vereinsnamen wieder, wie er seit der Gründung 1907 bestand. Der Umfang des Heftes beschränkte sich auf 8 Seiten, gedruckt auf einfachem Papier. Nur die vier Umschlagseiten wurden auf etwas kräftigerem, satinierten Papier angefertigt, um Fotos für Titelbild und Anzeigen ein gefälligeres Gesicht zu geben.

Unter dem Motto „Ein Versuch!" wurden die Leser begrüßt: „Vor Ihnen liegt die erste Nummer unseres Mitteilungsblattes, das in unregelmäßiger Folge, möglichst zweimal jährlich, erscheinen soll. Das Mitteilungsblatt soll ein Bindeglied zwischen den Elberfelder Südstädtern und ihrem Bürgerverein darstellen und auch diejenigen über das Wichtigste informieren, die aus beruflichen, gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht dazu in der Lage sind, unsere Vereinsversammlungen zu besuchen.

Unser Verein erstrebt die lebendige Verbindung zwischen Bürgern und Stadtverwaltung und sowie allen anderen Behörden, um im Interesse des Ganzen den berechtigten Wünschen unserer Südstadt und unserer Südstädter im Rahmen des Möglichen zum Ziele zu verhelfen und gleichzeitig einen engeren Kontakt der Bürger unseres Bezirks zu erreichen.

Der Verlag H. Lieb KG., Wuppertal-Elberfeld, Uellendahler Straße 4a, hat uns nun freundlicherweise die Möglichkeit gegeben, dieses Mitteilungsblatt erscheinen zu lassen, das sich durch Inserate finanziert, die zum großen Teil von Vereinsmitgliedern aufgegeben worden sind. Wir danken Verlag und Inserenten herzlich und bitten unsere Mitglieder, die Inserate nicht nur zu lesen, sondern die Inserenten auch nach Möglichkeit bei ihren Ausgängen und Einkäufen zu berücksichtigen."

Auf den nächsten Seiten folgte ein historischer Rückblick: „Die Geschichte unseres Bürgervereins in kurzen Grundzügen". Hieraus wollen wir einige Auszüge zitieren, in denen die Entwicklung des Stadtteils in Erinnerung gerufen wird.

1909 -1914

„Die Jahre bis zum 1. Weltkrieg waren für den Verein sehr erfolgreich. Damals entstand die Irenenstraße (1909), die Karl-Theodor-Straße (1910), das ganze Straßennetz am Uellenberg (1913), die Treppe Waldstiege und das anschließende Stück der Kronprinzenallee (1914).

1926

Auch nach dem 1. Weltkrieg entwickelte der Verein eine segensreiche Tätigkeit. Im Jahre 1926 wurde festgestellt, dass die Stadt seither den Anträgen der Bürgervereine innerhalb des damaligen Verbandes der Elberfelder Bürgervereine überwiegend entsprochen habe. (...)

In den Jahren nach der Inflation tat die Stadt viel für die Südstadt. Viele Straßen bekamen neue Straßendecken. Neue Gaslaternen wurden angebracht. Auch im Straßenbahnfahrplan geschahen einige wesentliche Änderungen.

Wirksam abgewehrt wurde das Vorhaben der die Straßenbahn Elberfeld, Cronenberg, Remscheid betreibenden damaligen Barmer Bergbahngesellschaft, jeden zweiten von Cronenfeld kommenden Zug nach Barmen zu leiten, so dass man dann am Friedenshain hätte umsteigen müssen. Beleuchtungsfragen wurden geregelt. Als die geplante Verbreiterung der Straße Friedenshain-Freudenberg nicht weiterkam, weil ein Anlieger Schwierigkeiten machte, vermittelte unser Vorsitzender und führte eine Verständigung herbei.

1928

Der Instandsetzung und Beleuchtung der Worringer Straße galten unsere Bemühungen. Für die Beleuchtung der Blücherbrücke, also der Eingangspforte zur Südstadt, setzten wir uns ein. Eine dunkle Färbung des Leitungswassers am Waldschlößchen wurde vom Wasserwerk damit erklärt, man lasse zur Abwechslung das Wasser in umgekehrter Richtung fließen, und dadurch lösten sich Bestandteile von den Rohrwandungen. Der Bürgerverein beschäftigte sich auch mit der schlechten Straßenreinigung. Auch mit der Postbeförderung war nicht alles so, wie es sein soll. Im Dezember 1928 bemühten wir uns um die Errichtung eines Polizeireviers am Hahnerberg und um die Herrichtung der Grünanlage auf dem alten Sandhofgrundstück.

1933

Anfang 1933 wurde das erste Denkmal des Wanderburschen von unserem Verein gestiftet. Am 7. Mai 1933 wurde es enthüllt.

Schon damals bemühten wir uns um die Anlage einer Verkehrsinsel am Sandplatz. Jahrelange Bemühungen wurden über den Ausbau und die Instandhaltung des Grifflenbergs gemacht.

Die von uns vorgeschlagene Herrichtung des neuen Uellenbergparks kam lange Zeit nicht über eine einfache Rasenaussäung hinaus. (...)

1935 -1937

Das Jahr 1935 brachte erneute Verhandlungen wegen Verbesserung des Straßenbahnverkehrs. Das gleiche Jahr brachte die ersten Verdunkelungsübungen. Im Jahre 1936 begann der Bau der Kasernen am Freudenberg. Die Straßenbahnen waren damals oft derart besetzt, dass die Leute auf den Trittbrettern hingen. Im Jahre 1937 setzten wir immerhin durch, dass innerhalb des Kasernements ein Waldstreifen erhalten blieb. Im gleichen Jahre fand die erste, die heute so beliebte Nikolausfeier unseres Bürgervereins statt.

1938

Im Jahre 1938 erging eine Verfügung des Kreisleiters, die unsere Tätigkeit noch mehr einschränkte, als dies ohnehin schon geschehen war. Die Vorgartengitter fielen nunmehr dem damaligen Vier-Jahres-Plan zum Opfer.

1939

Im Jahre 1939 mussten wir uns in Verschönerungsverein umbenennen. Besonders beliebt waren gemeinschaftliche Ausflüge. An diesen so beliebten Ausflügen wurde dann auch während des letzten Weltkrieges festgehalten, nur besann man sich dann notgedrungen auf die Schönheit unserer näheren Umgebung. Es fanden in diesen Ausflüge statt über Müngsten nach Schloß Burg, zur Spreeler Mühle und nach Beyenburg, in das Marscheider Tal und den Marscheider Wald, ein Spaziergang nach Ronsdorf Zur Grüne usw.

1943

Der Bombenangriff auf Elberfeld im Jahre 1943 setzte dem Vereinsleben unseres Bürgervereins ein vorläufiges Ende...."

***

1951

Am 27. Februar 1951 wurde unser Bürgerverein auf Initiative alter Mitglieder zu neuem Leben erweckt. Herr RA Hünerbein übernahm den Vorsitz und veranstaltete in diesem Jahre Vorträge über den Verkehrsverein, die Werbegemeinschaft und die Elberfelder Straßenverhältnisse. Auch die Nikolausfeiern wurden wiederaufgenommen. In reger Zusammenarbeit mit dem Elberfelder Bürgerverein Nord-Ost betrieb unser damaliger Vorsitzender den Bau der neuen Badeanstalt (Schwimmoper). (...) Wir setzten uns ein für die Aufstellung von Bänken, die Verbesserung von Grünanlagen, für bessere Abgrenzung der Polizeireviere und Wahlbezirke und mit beträchtlichem Erfolg für die Trümmerbeseitigung. Wirksam verteidigten wir unsere Interessen gegenüber den damaligen Bezirksausschüssen.

1953

Im Jahre 1953 ging es um die nunmehrigen Bezirksvertretungen mit dem Ergebnis einer guten Zusammenarbeit.

1954

1954 beteiligten wir uns am Tage des Baumes und am Blumenschmuckwettbewerb. Das in der Nachkriegszeit zerstörte Wandererdenkmal am Sandhof wurde durch ein sehr schönes neues ersetzt, das vom Verein und seinen Mitgliedern gestiftet wurde. Enthüllt wurde es am Tage des 25jährigen Bestehens der Stadt Wuppertal, am 31. Juli 1954.

1956

Am 6. März 1956 wurde Herr Dr. Friedrich Hagemeyer zum Vorsitzenden und Frau Hilde Gilfert, die schon seit etwa 2 Jahren die Kassengeschäft geführt hatte, zur Kassiererin und Schriftführererin gewählt. Gleichzeitig wurde RA Hünerbein zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Späterhin trat als 2. Vorsitzender noch hinzu Herr Dr. Robert Graeff.

Damit treten wir in die Gegenwart ein, deren Aufgaben unser Bürgerverein so erfolgversprechend aufgegriffen hat. (...)

Ein paar Seiten weiter findet sich ein sieben Punkte umfassendes Programm:
„Unsere dringenden Aufgaben. In der Südstadt sind wir dringend an folgenden Fragen interessiert:

  • Die Straßen- und Verkehrsverhältnisse. Systematik im Wiederaufbau unserer Südstadt im Zuge einer durchdachten Planung.
  • Schaffung von ausreichenden Kinderspielplätzen und Grünflächen als Erholungsgebiete.
  • Verbesserung des Fahrplans der öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Schaffung eines Schulzentrums und ausreichender Sportplätze und Schulhöfe. Hierbei ist besonders akut die Schaffung eines Sportplatzes auf dem Nachbargelände des Gymnasiums Kölner Straße und die Verhinderung der Verlegung des Gymnasiums Aue aus der Südstadt in die Nordstadt.
  • Beleuchtungsfragen; engere Verbindung der Südstadt mit der Stadtmitte durch Schaffung einer Treppe zwischen Blücherbrücke und Kölner Straße.
  • Landschaftsschutzfragen durch Erhaltung unserer Anlagen. Verhinderung der Verkleinerung derselben durch Bebauung. Verschönerung der Anlagen durch bessere Ausgestaltung der Wege und Stiftung von Bänken."

Soweit dieser Themenkatalog aus dem Jahre 1960. Hier erlauben wir uns eine aktuelle Zwischenfrage: Welche Aufgaben hat der Bürgerverein heute, 50 Jahre später? Schreiben Sie uns Ihre Vorstellungen! Die Adressen finden Sie im Impressum. Per Internet können Sie einen Beitrag in das Forum dieser Webseiten eingeben.

1957

Aber wenden wir uns nun wieder den frühen Jahren unseres Mitteilungsblattes zu. Der Bürgerverein verstand sein Tätigkeitsfeld in zwei Zielrichtungen: als Hörrohr nach unten nahm er Wünsche und Anliegen aus der Bevölkerung auf und trug sie als Sprachrohr nach oben der Stadtverwaltung und den anderen zuständigen Behörden vor. Gemeinsam mit den anderen Bürgervereinen, die sich 1957 im Stadtverband der Bürger- und Bezirksvereine Wuppertal zusammengeschlossen hatten, stellte man als gesamtstädtische Nahziele fünf Schwerpunkte vor: 

  • Flugplatzfrage: Schaffung eines Hubschrauberlandeplatzes für Zubringerdienste zu den benachbarten Verkehrsflughäfen
  • Bau der Talstraße und der B 326 als Schnellverkehrsverbindungen
  •  Beschleunigte Elektrifizierung der DB-Strecken Köln-Wuppertal-Hagen und Düsseldorf-Wuppertal-Hagen, 
  • Anlage von Gesundheitsparks, Kinderspielplätzen und Kindertagesheimen,
  • Beseitigung der Krankenhaus-Bettennot und Erhöhung der Zahl der Hotelbetten.

In den frühen Heften findet sich regelmäßig die Rubrik „Rückblick und Ausblick" mit knappen Angaben zu durchgeführten und geplanten Veranstaltungen. Unter dem Stichwort „Kleinarbeit" folgen Hinweise auf südstädtische Themen, mit denen der Bürgerverein sich bei der Stadtverwaltung und in der öffentlichen Diskussion zu Wort gemeldet hat. Außerdem machte der 2. Vorsitzende in seiner Rubrik „Durch die kritische Brille betrachtet" seinem Herzen Luft. Daneben lieferten ältere Mitglieder mit ihren Erinnerungen manchen Einblick in vergangene Zeiten. Mit Beginn des dritten Jahrgangs konnte der Umfang der Hefte auf jeweils 12 Seiten erweitert werden, die aber zunächst nicht paginiert wurden. Stadtarchivar Dr. Gerhart Werner steuerte Aufsätze bei, in denen er die historische Bedeutung einzelner Straßennamen erläuterte. Gedichte, Plaudereien und manchen beschaulichen Lesestoff bot Fritz Arlt den Lesern.

1963

Ein heute nostalgisch anmutendes Titelbild findet sich auf dem Frühjahrsheft 1963: Ein Blick von Schreiners Wiese zur Christuskirche mit weidenden Schafen im Vordergrund. Dass hier ein gutes Jahrzehnt später der Hauptkomplex der Universität mit dem Campus Grifflenberg entstehen würde, vermag man sich kaum vorzustellen. Die Veranstaltungen des Bürgervereins werden ab jetzt unter der Überschrift „Rückschau und Vorschau" vorgestellt. Außerdem finden sich bereits Hinweise zu Veranstaltungen des Bergischen Geschichtsvereins und des Zoo-Vereins, bei denen der Bürgerverein korporatives Mitglied ist.

1965-1968

Mit Beginn des Jahrgangs 1965 erhalten die Hefte nun auch im Innern die vom Umschlagbogen gewohnte bessere Papierqualität, was vor allem den Fotos zugute kommt. Ein Jahr später verschwindet die Unterzeile „Mitteilungsblatt des Bürgervereins der äußeren Südstadt" aus dem Titelkopf, da der Vereinsname jetzt „Bürgerverein der Elberfelder Südstadt" lautet und man sich dem gesamten Stadtteil vom Kiesberg bis zur Barmer Grenze verpflichtet sieht. Allerdings schrumpft das Titelbild auf halbe Seitengröße, da relativ viel Text schon auf der Titelseite abgedruckt wird. Ab dem 7. Jahrgang 1966 hat man vorübergehend die beiden Hefte eines Jahres mit durchgehender Seitenzählung versehen, so begann das 2. Heft schon auf dem Umschlag jeweils mit Seite 17. Bereits 1968 kehrte man aber zur alten Zählweise zurück. Ab Herbst 1968 rückten die Namen der Vorstandsmitglieder auf die Titelseite, wo sie jetzt unmittelbar nach der neuen Unterzeile „Mitteilungsblatt des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt Vereinsgründungsjahr 1907" eingerückt wurden.

1969

Ab 1969 finden sich ab und zu ausführlichere Berichte zu einzelnen Veranstaltungen des Bürgervereins, etwa zur schulischen Lage in der Südstadt, Park- und Grünanlagen oder anderen kommunalpolitischen Schwerpunkten. Viele andere Themen finden sich aber nach wie in wenigen Sätzen unter den Rubriken „Rückblick und Ausblick" oder „kommunalpolitische Kleinarbeit".

1971

Mit dem Jahrgang 1971 erhält die Titelseite eine neue Gestaltung. Die Namen und Adressen der Vorstandsmitglieder werden wieder ins Innere des Heftes verlegt, dem Titelfoto wird mehr Platz eingeräumt. Ab jetzt erscheint der Schriftzug „Die Elberfelder Südstadt" in großen Antiquabuchstaben, verteilt auf drei Zeilen. Außerdem wird für die vier Umschlagseiten ab jetzt deutlich kräftigeres Papier verwendet .

Heft1 / 1970

Auf der Titelseite fand sich zeitweise viel Text, wie das Beispiel aus dem Jahre 1970 zeigt

Das 2. Heft 1971 ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen hat man das Titelfoto vom vorigen Heft (Blick von der Stadthalle auf den Rohbau der Hauptpost an der Blücherbrücke) unverändert übernommen. Zum anderen widmet sich das im Umfang erweiterte Heft komplett den baulichen Planungen für die kommende Gesamthochschule. Über viele Seiten wird der Bebauungsplan beschrieben, um die Südstädter umfassend zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, Kritiken, Anregungen und Bedenken gegen den neuen Bebauungsplan unter Umständen noch rechtlich geltend zu machen. Auch Vertreter der drei Ratsparteien und leitende Köpfe der Stadtverwaltung beziehen Position. Und auch die „Schutzgemeinschaft Elberfelder Südstadt", eine mitgliederstarke Initiative gegen den Standort am Grifflenberg kann ihre ablehnende Haltung ausführlich vorstellen. Der Bürgerverein sprach sich ganz eindeutig für die Ansiedlung der Hochschule in der Südstadt aus, da andere geeignete Areale im Stadtgebiet nicht zur Verfügung standen und das Hochschulprojekt dann für Wuppertal gescheitert wäre. Im übrigen sei Schreiners Wiese schon seit vielen Jahren für eine Wohnbebauung vorgesehen gewesen.

1972

Ein Jahr später berichtete unser Heft vom ersten Spatenstich auf Schreiners Wiese und den Gründungsgremien der neuen Gesamthochschule mit damals 11 Fachbereichen. 1972 rückte ein weiteres Großprojekt ins Blickfeld: Der geplante Bau der L 418 durchs Burgholz und über die Südhöhen nach Lichtscheid. Dieses Vorhaben hielt der Bürgerverein für unzumutbar.

Der Bau des Schulzentrums Süd, der Müllverbrennungsanlage, der vierspurige Ausbau der oberen Ronsdorfer Straße und natürlich das sich über viele Jahre erstreckende Wachsen der Hochschulbauten auf dem Grifflenberg sind einige der Themen, die sich Mitte der 1970er Jahre in den Heften finden, aber auch die Jubiläen der vier Kirchen in der Südstadt. Auch über das Gelpetal, eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Südstädter, wird von Zeit zu Zeit berichtet, zumal der Bürgerverein auch beim Gelpetaler Verkehrs- und Verschönerungsverein korporatives Mitglied ist.

1977

1977 ist das Heft 1 weitgehend dem 70jährigen Bestehen des Bürgervereins gewidmet, es gibt Grußworte vom Oberbürgermeister und vom Oberstadtdirektor. Mit Auszügen aus dem Gründungsprotokoll vom 18. September 1907 und weiteren Vereinsunterlagen wird der Werdegang des Bürgervereins anschaulich dargestellt. Am Ende seines Rückblicks notierte Dr. Heinz Wolff: „Die Elberfelder Südstadt hat sich entscheidend gewandelt. Die bergische Universität auf Schreiners Wiese ist Symbol und Trutzburg. Daß die architektonisch ,geballte Ladung' mehr Kritik als Zustimmung herausfordert, muß festgehalten werden. Daß die geplante L 418 das neue Sorgenkind der nahen Zukunft ist, wird wiederum in diesen Blättern vermerkt." Statt einer großen Geburtstagsfeier gab es ein Freiluftkonzert auf dem Uellenbergplatz.

1978

1978 veröffentlichte das Mitteilungsblatt einen größeren Beitrag von Oberstadtdirektor Dr. Rolf Krumsiek zum Bevölkerungsrückgang und den Herausforderungen für die Kommune. Auch der wachsende Autoverkehr, insbesondere in der Südstadt, findet seinen Niederschlag in den Heften und ihren Titelbildern. Die neue Ronsdorfer Straße und der Kreisel am Husar bieten anschauliche Motive.

1990 Heft1

Seit den siebziger Jahren prägten große Antiquabuchstaben den Titelkopf unseres Heftes

1982

Der 75. Geburtstag des Bürgervereins wurde 1982 im neuen Saal der Christuskirche gefeiert und im Mitteilungsblatt gebührend gewürdigt. In seiner Festrede behandelte Dr. Heinz Wolff auch eingehend die Unterschiede zwischen einem Bürgerverein und einer Bürgerinitiative. Auch die Feier zum 90. Geburtstag fand in der Christuskirche statt, während man sich beim "80." zu einem geselligen Abend im Restaurant „Rigi-Kulm" traf.

1987

In den beiden Heften von 1987 wurde die neue Uni-Halle vorgestellt, die als Mehrzweckhalle zu Sportwettkämpfen und vielen anderen Großveranstaltungen genutzt werden kann. Im Jahr darauf wird die noch junge Station Natur und Umwelt vorgestellt, der sich unser Bürgerverein in besonderer Weise verbunden weiß.

1990

Seit Anfang der 1990er Jahre werden in lockerer Folge Einrichtungen für Senioren in der Südstadt, Alten- und Pflegeheime sowie Treffpunkte der freien Träger porträtiert. Die mehrjährige Sanierung der Stadthalle, der Bau attraktiver Studentenheime an der Albert-Einstein-Straße und andere Projekte sind in Wort und Bild nachzulesen. Aber auch die Erinnerungen an die älteren Zeiten werden lebendig gehalten.

1994

Ab 1994 erscheinen die Hefte in Zusammenarbeit mit dem Born-Verlag. Nun werden die redaktionellen Seiten zweispaltig und damit lesefreundlicher gestaltet. Auch die Titelseite bekommt ein neues Gesicht. Der Titelkopf erhält etwas kleinere Lettern und wird bald auf „Elberfelder Südstadt" verkürzt. Zu einem großen Foto gesellen sich zwei kleinere Abbildungen, die Neugierde auf die Beiträge im Inneren wecken.

2000 Heft 1

Von 1994 bis 2002 erschienen jeweils drei Fotos auf der Titelseite..

Ab Herbst 1995 rückt ein neues Großvorhaben der Stadt ins Blickfeld, das auch 15 Jahre später noch auf seine Realisierung wartet: der Umbau des Döppersbergs. Aber auch über die Aktivitäten des Bürgervereins, zum Beispiel die Halbtagsausflüge und Museumsbesuche wird nun ausführlicher, auch mit Fotos, berichtet. An Herbst 1995 erhält jedes Heft ein Inhaltsverzeichnis als nützlichen Wegweiser, zumal der Umfang der Hefte dank einem gestiegenen Anzeigenaufkommen gewachsen ist.

Aus Anlass des 90jährigen Jubiläums unseres Vereins erscheint 1997 eine Festschrift, im gewohnten Layout, aber in einem etwas größeren Format. In dem umfangreichen Heft wird nicht nur die Vereinsgeschichte ausgebreitet; auch viele Einrichtungen von der Uni bis zur Grundschule, Kirchengemeinden, Angebote für Jung und Alt, Sport-, Kleingarten- und Fördervereine stellen sich dort vor.

Seit 1997 unternimmt der Bürgerverein alljährlich eine mehrtägige Reise, über die wir gern berichten. Schon manche neuen Mitglieder sind bei diesen Fahrten gewonnen worden. Eine neue Rubrik wurde ab 1999 eingerichtet: Termine aus der Südstadt.

2003 Heft 1

Seit 2003 füllt ein großes Farbbild die Titelseite

2002

Im Herbst 2002 kommt der Farbdruck in unser Heft. Davon profitieren viele Fotos, aber auch Anzeigenkunden. Und ab der nächsten Ausgabe füllt jeweils ein randloses Farbbild die gesamte Titelseite. Darüber freuen wir uns noch heute.

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Mehr Informationen:

Zur Geschichte des Bürgervereins siehe auch:

Wir über uns: Geschichte und Ziele des Vereins