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Neue Studentenwohnhäuser


Das Hochschul-Sozialwerk lässt drei neue Gebäude errichten, die insgesamt 84 Wohnplätze für Studierende bieten werden. Die jeweils fünfgeschossigen Häuser entstehen auf einem Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft der großen Studentenwohnanlage Burse, die schon 1977 gebaut, in den Jahren 2000/2001 aber vom HSW umfassend modernisiert wurde. Die jetzigen Neubauten stehen an einem Hang, der sich von der Straße Im Ostersiepen zur Max-Horkheimer-Straße hin erhebt. Dementsprechend tragen sie die Hausnummern Im Ostersiepen 9 + 11 bzw. Max-Horkheimer-Straße 18.

Baubeginn war im Februar 2011, im September wurde das Richtfest gefeiert. Die würfelförmigen Neubauten bestehen im Kern aus Stahlbetonskeletten, in die raumhohe Fenster und vorgefertigte Elemente aus Holztafeln für die Außenwände eingefügt wurden. Dies ermöglichte eine kostengünstige Bauweise, für die Fördermittel des Landes NRW bereitgestellt wurden. Die Neubauten in Passivhausbauweise verbinden hohen Wohnkomfort mit geringstmöglichem Energieverbrauch. Beheizt werden sollen sie von einem Blockheizkraftwerk, das mit Biogas betrieben wird.

Die Größe der Wohnflächen bewegt sich von 23 Quadratmetern für Einzelappartements, rund 50 qm für Doppelappartements und 177 qm für Wohngemeinschaften von je sechs Studenten. Falls sich später einmal die Nachfrage nach Studentenzimmern verringern sollte, könnten diese als Drei-Zimmer-Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus eingesetzt werden. Geplant wurden die Neubauten von dem Wuppertaler Büro Architektur Contor Michael Müller und Christian Schlüter.

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Wandelemente in zumeist grünen Farbabstufungen prägen das Gesicht der Neubauten.

Das höher gelegene dritte Gebäude sieht man erst, wenn man im Ostersiepen einige Schritte weiter in Richtung Augustinusstift geht.


Mehr Informationen:


Wohnheim "Max-Horkheimer-Straße  modernisiert