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Jahreshauptversammlung 2015

Am 3. März lud unser Bürgerverein zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. 45 Mitglieder fanden sich dazu an der Station Natur und Umwelt ein ? und zumindest aus den Stuhlreihen entstand der Eindruck: Seine Funktion als zentraler Vereinstermin erfüllte der Abend auf durchaus entspannte Art.

Der prominente Gastredner trug gewiss ebenso zur guten Laune bei wie die heute problemlos gelieferten Schnittchen. Schon der Ort erwies sich aber erneut als glückliche Wahl: Seit ihrem Umzug von der "gelben Schule" ist die Station ja im Neubau an der Jägerhofstraße ansässig. Gut erreichbar und dabei gleichsam an der Schwelle zur Natur, boten die frischen, hellen Räume wieder einen idealen Rahmen für unsere Hauptversammlung. Sicher im Sinne aller sprach denn auch Herr Hagemeyer als Vorsitzender der Station gleich zu Beginn seinen Dank für ihre Gastfreundschaft aus.

Jahreshauptversammlung 2015

Mit gemessenem Ernst gedachte die Versammlung dann der im Jahresverlauf verstorbenen Mitglieder. Erfreulich für den Verein war dann der Zuwachs von 211 auf jetzt 220 Mitglieder. Gewohnt sachlich wiederum gestalteten sich weitere Regularien: Nach Jahresbilanz und Kassenbericht erteilten die Anwesenden dem Vorstand einstimmig Entlastung ? und die Wiederwahl aller Amtsträger, soweit erneut angetreten, bestätigte die allgemeine Zufriedenheit.

Über Gebühr förmlich wurde es aber nicht. Der Bericht der Kassenprüfer geriet gar zur fast überschwänglichen Anerkennung: Eine so sorgfältige Buchführung, lobte Prüfer Books die Arbeit Frau Hagemeyers, habe er selten erlebt. Und an Ottfrid Schulze ? er trat aus Altersgründen als stellvertretender Schatzmeister nicht mehr an und wird künftig durch Renate Brix ersetzt ? gingen dankende Worte des Vorsitzenden für lange Jahre Vorstandstätigkeit, und dem Angesprochenen entfuhr ein trockenes "Meine Güte...". Gut gelaunt präsentierte sich schließlich auch der Oberbürgermeister: Peter Jung sprach als Gastreferent zu aktuellen Themen, wie dem derzeit ja allgegenwärtigen Döppersberg-Umbau wie auch zu unserem Herzensprojekt Aufzug vom Hauptbahnhof zur Südstadt (Näheres dazu in diesem Heft ). Freilich war auch zu erleben: Gute Stimmung verbreiten ist nur die eine Seite. Zu manchem Punkt gab es zwar klare Ansagen vom OB, etwa über zukünftige Aussichten des Kiesbergtunnels: "Wir werden um ihn kämpfen müssen, wenn wir ihn denn weiterhin wollen."

Vorstand
Vorstandsmitglieder

Als "vorbildlich durchgesetzt" lobte Jung zudem unser Aufzugsprojekt; seine Angaben zur Finanzierung indes waren bei näherem Hinsehen vielleicht nicht ganz so vielversprechend, wie es den Anschein haben mochte. Und Ansichtssache schien zudem, was zum kurz zuvor entschiedenen Großmieter "Primark" zu hören war: Als ein Mitglied kritisch anmerkte, ein Billig-Textilfilialist biete doch bei Ankunft im Tal nicht gerade einen guten ersten Eindruck, verlegte Jung sich auf das Argument, auch andere Unternehmen produzierten doch fragwürdig. Was sicher zutraf, aber die Sorge um das Imageproblem einer solchen "Visitenkarte" nicht wirklich minderte.

Freilich: Ein Stadtoberhaupt muss rechnen. Unabhängig von der Diskussion hatte ja Frau Hagemeyer zuvor zum Kassenbericht gesagt: "Herr Jung muss sicher mit anderen Zahlen umgehen." Auch so gesehen machte der Gast also seinen Job, und das auf charmante und unterhaltsame Weise. Alles in allem somit eine gelungene Jahreshauptversammlung in heiterer Atmosphäre ? und eine gute Gelegenheit, sich einen Eindruck von unserem Verein und seinem Tun zu verschaffen.

Text Martin Hagemeyer
Bilder Johannes Schlottner

Mehr Informationen:

Kurzfassung über die Jahreshauptversammlung 2015

Berichte über frühere Jahreshauptversammlungen: