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Monet-Ausstellung
im Von der Heydt-Museum


"100 Meisterwerke" nannte sich zunächst eine TV-Dokuserie, die wöchentlich Werke berühmter Maler im Fernsehen vorstellte und kommentierte. Seit dem 11. Oktober gilt es nun, 100 Werke eines berühmten französischen Malers im Original vor den Augen des Betrachters zu bestaunen und zu würdigen. Es sind die Zeichnungen des 1840-1926 lebenden Künstlers Claude Monet. Über 2 Jahre arbeitete Von der Heydt-Museumsleiter Gerhard Finckh an der Vorbereitung der Retrospektive dieses einzigartigen Malers des Impressionismus. 35 Museen aus aller Welt haben ihre Bilder dieses Malers dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Die größte Monet-Schau, die jemals in Deutschland organisiert wurde, zeigt Kunstwerke des französischen Künstlers aus seiner gesamten Schaffenszeit. Ermöglicht wurde dieses kulturelle Großereignis durch die Jackstädt-Stiftung.

Die folgenden Bilder zeigen einige Impressionen von der Ausstellung

Strand von Trouville
Am Strand von Trouville
Sur la plage à Trouville
1870-71
Öl auf Leinwand 38 x 46 cm
Musée Marmottan, Paris, France

Monet malte in jungen Jahren häufig figürliche Darstellungen. Später verlegte er sich mehr auf Landschaften, Bauwerke und Wasser und Blumen.


Besuchergruppen aus der gesamten Bundesrepublik und aus den Niederlanden haben sich angesagt, um im Museum an den Führungen teilzunehmen. Gleichzeitig werden sie Einblicke in das Leben unserer Stadt gewinnen und sich nicht nur über Schwebebahn, Zoo oder das Uhrenmuseum informieren sondern auch "den Wuppertaler an sich" kennenlernen und sich ein eigenes Bild über die Menschen und die Angebote dieser Stadt verschaffen. Sie übernachten ggf. in unseren Hotels, erleben die Geschäftswelt und nutzen die Angebote verschiedener Dienstleister. "Hat Monet nicht auch etwas mit Moneten zu tun?" fragte mich jüngst ein Südstädter. Verdutzt musste ich die Frage bejahen und feststellen, dass eine solche Ausstellung ein Publikumsmagnet für gut 4 Monate sein wird. Nicht nur das Museum mit seiner Ausstellung und dem eigenen Shop, welche in den ersten Wochen seit Beginn der Ausstellung mit unerwartet hohen Besuchermassen zu tun haben und gute Einkünfte erzielen, sondern auch Geschäfte und Gastronomie erfreuen sich steigender Besucherzahlen, zumindest in unmittelbarer Museumsnähe. Somit ist diese Ausstellung auch als umsatzfördernd nicht nur für Wuppertal sondern auch für das Bergische Land zu betrachten. Ein Abstecher in eine unserer Nachbarstädte ist für den Besucher sicher nicht unmöglich und tatsächlich wirbt das Stadtmarketing auch unübersehbar im Umland.

Pappeln an der Epte
Pappeln an der Epte
Peupliers au Bord de l'Epte
1891
Öl auf Leinwand 92,4 x 73,7 cm
Museum Tate Britain, London

Als Bürger dieser Stadt sind wir sicherlich auch aufgerufen, uns in das Von der Heydt-Museum im Herzen Elberfelds zu begeben, auch über die Grenzen unseres eigenen Stadtteiles hinaus, ob in Barmen, Cronenberg oder Ronsdorf. In der 2. Etage über dem vorübergehend in den 1. Stock gezogenen und kostenlos zu betretenden Museumsshop, können wir in elf Räumen die Werke des Künstlers erleben. Die Öffnungszeiten sind dienstags und mittwochs von 11-18 Uhr, donnerstags und freitags von 11-20 Uhr und samstags und sonntags von 10-18 Uhr. Montags ist die Ausstellung geschlossen. Am 2. Feiertag ist von 11-18 Uhr und Neujahr von 14-18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise für Erwachsene lauten 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, eine Familienkarte 20 Euro, für Firmen, Vereine und Gruppen ab 50 Karten: 10 Euro je Karte.

Öffentliche Führungen finden samstags um 15 Uhr und sonntags um 12.30 Uhr und 15 Uhr statt. Diese kosten zusätzlich zum Eintrittspreis 4,- Euro je Person. Eintrittskarten sind  an der Museumskasse erhältlich. Leider meist nicht vermeidbar ist die tägliche Warteschlange vor dem Museum. Die sehr übersichtlich und informativ gestaltete Internetseite www.monet-ausstellung.de gibt weitere Hinweise. Separate nicht öffentliche Gruppenführungen sind für die gesamte Dauer der Ausstellung bereits ausgebucht. 

Die Kathedrale von Rouen Sonnenschein am Ende des Tages

Cathédrale de Rouen, Effet de soleil, fin de journee

1892

Musée Marmottan, Paris

Von der Kathedrale von Rouen hat Monet sehr viele Versionen gefertigt. Sie unterscheiden sich stark in ihren Farben. So werden unterschiedliche Tageszeiten, Stimmungen und Beleuchtungen versinnbildlicht.

Kathedrale von Rouen


Am Wochenende können Kinder ab 5 Jahren zwischen 13 und 17 Uhr in der Seerosenwerkstatt getreu dem Motto "Kinder malen, Eltern strahlen" basteln und malen, während die Eltern in Ruhe die Ausstellung besuchen. 1 Std. kostet 2 Euro, 2 Std. entsprechend 4 Euro. Spezielle Kinderführungen gibt es mit anschließendem Atelierbesuch am Wochenende von 16-18 Uhr. Alle Informationen gibt es auch am Telefon unter der Hotline 563-2626. Selbstverständlich eignen sich Eintrittskarten auch sehr gut als Geschenk für viele Gelegenheiten. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. 2. 2010 geöffnet.

Japanische Brücke über den Seerosenteich
Brücke über den Seerosenteich
Le Bassin de Nymphéas
1899
Öl auf Leinwand 92,7 x 72,7 cm
The Metropolitan Museum of Art

In seinen letzten Lebensjahren unterhielt Monet einen aufwändig gepflegten Seerosen-Garten. Dort sind dieses Bild und viele weitere Seerosen- und Blumenbilder entstanden.


Wer jetzt noch zögert, verpasst unter Umständen eine der größten Ausstellungen eines Malers, dessen Spiel mit Farben, den Licht- und Schatteneindrücken seinesgleichen in der Malerei sucht. Wann hat man nochmals die Gelegenheit, beinahe "zu Fuß" einer solchen Sammlung von Originalkunstwerken und den entsprechenden Zusatzinformationen zu begegnen? 


Seerosen 1915
Seerosenteich, Spiegelung von Trauerweiden
Nymphéas, reflets de saule
1916-19
Öl auf Leinwand 155 x 130 cm
Musée Marmottan Monet, Paris


Der Jackstädt-Stiftung und der Leitung des Von der Heydt-Museums, sowie dem Museums-Verein gebührt unser Dank und unsere Anerkennung für diese außerordentliche Veranstaltung in Wuppertal. Schon jetzt spricht man von unserer Stadt und zwar positiv und einmal nicht im Zusammenhang mit Einsparungen, Ausgabenstopp oder Zwangsverwaltung. Unter welchen wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Bedingungen mussten Maler oder Komponisten früher ihre Werke erstellen um zu überleben oder Anerkennung zu finden? Von diesem Zustand sind wir heute gottlob trotz diverser unangenehmen Einsparmaßnahmen entfernt. Um so mehr gilt es doch, diese Kunstwerke aus der Vergangenheit auf uns wirken zu lassen und sie zu würdigen.

J.S.
Seerosen mit Trauerweidenspiegelung
Seerosen
Nymphéas
1914-17
Öl auf Leinwand 150 x 130 cm
Musée Marmottan, Paris
Mehr Informationen:

Bildquellen und Lizenzen

www.von-der-heydt-museum.de


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Niederländische Malerei