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Neue Büroräume für den ambulanten Hospizdienst „Die Pusteblume" der
Diakonie Wuppertal

Der ambulante Hospizdienst „Die Pusteblume" der Diakonie Wuppertal hat im Mai seine neuen Räumlichkeiten bezogen.

Über 15 jähre hatte der Hospizdienst sein Büro im Reformierten Gemeindestift in der Blankstraße. Dort sind die Wurzeln des Hospizdienstes, der 1996 mit dem Projekt „Hospizarbeit im Pflegeheim" durch Pfarrerin Tabea Luhmann ins Leben gerufen wurde und 1998 als ökumenische Hospizgruppe mit den ersten 13 ausgebildeten Hospizhelferinnen und Hospizhelfern seine Arbeit aufgenommen hat. Mittlerweile engagieren sich mehr als 60 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer. Neben der Leitung, Pfarrerin Tabea Luhmann, sind mittlerweile zwei hauptamtliche Koordinatorinnen,  Katharina Ruth und Rolf Justus, beschäftigt. Der „Abschied" aus dem Reformierten Gemeindestift fiel nicht leicht. Aber die schönen neuen Räumlichkeiten - direkt gegenüber in einem Haus mit dem ambulanten Pflegedienst der Diakonie bieten bessere Arbeitsbedingungen und so wurde der Umzug bereits mit einem kleinen Einweihungsfest gefeiert.

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Foto: Martina Taylor pixelio

Die Unterstützung durch den ambulanten Hospizdienst ist gedacht für schwerkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen, die zu Hause oder im Altenheim leben. Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer bieten Begleitung und Unterstützung an, wobei im Mittelpunkt immer die Frage steht, was will der Mensch, der die Hilfe in Anspruch nimmt.

Wann rufe ich den Hospizdienst?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: ein Familienmitglied ist schwerkrank und sterbend. Es besteht keine Hoffnung mehr auf Besserung. Die Familie und Freunde kommen mit ihrer Belastbarkeit an den Rand ihrer Grenzen. Dies gilt für die Situation zu Hause, wie auch für das Altenheim, in dem ein Familienmitglied lebt.

Welche Schritte sind da zu gehen?
Welche Unterstützungsangebote stehen zur Verfügung?
Was kann ein Hospizdienst leisten? Wie rufe ich den Hospizdienst?

Wenn Sie selbst die Betroffenen sind oder wenn Sie als Angehörige/ Pflegende betroffen sind und das kranke Familienmitglied einverstanden ist, dann:

  • rufen   Sie   den   Hospizdienst   „Die Pusteblume" der Diakonie Wuppertal an:Tel. 4305-124.
    Sie schildern kurz Ihre Situation. Wir können dann einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.
  • Bei  dem   Erstbesuch  schauen  wir gemeinsam, welches Netzwerk an Hilfsangeboten schon vorhanden ist, z.B. Hausarzt, Pflegedienst, Angehörige, Nachbarn, Freunde oder was Sie in einer stationären Einrichtung an Unterstützung benötigen.
  • Was brauchen Sie zusätzlich in dieser schweren     Lebenssituation?     Was könnte Ihnen gut tun?
  • Wäre es hilfreich, wenn eine ehrenamtliche Hospizhelferin/ein  ehrenamtlicher Hospizhelfer regelmäßig zu Ihnen nach Hause oder in das Altenheim kommt (anfangs 1 x oder 2x in der Woche, später vielleicht häufiger)?
  • Nach  dem  Erstbesuch  suchen wir eine/n für Sie passende/n Hospizhelferln aus und stellen Ihnen diese/diesen   Hospizhelferln vor.  Wenn  Sie dann einverstanden sind, vereinbaren Sie regelmäßig Besuchstermine.
Unser Hospizdienst bietet an:

•  Persönliche Beratung von Sterbenden, von Angehörigen und für Pflegekräfte
•  Sterbebegleitung
•  Unser Dienst ist ehrenamtlich und für Sie kostenlos.

Das Büro in der Augustastraße/Ecke Blankstraße ist in der Regel von Montag - Freitag von 9.00-15.00 Uhr besetzt. Der Hospizdienst ist telefonisch unter 4305-124 oder per Mail hospizdienst-at-diakonie-wuppertal.de zu erreichen.

K. Ruth

Mehr Informationen:

Weitere Berichte über den Hospizdienst in der Zeitschrift des Bürgervereins:


Webseite des Hozpizdienstes: