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Aus der Vorstandsarbeit 2012/2013

Der Bericht bezieht sich auf die Vorstandssitzungen ab Oktober 2012. Wir trafen uns jeweils in einem Raum des Reformierten Gemeindestifts in der Blankstraße.

In der Sitzung vom 9. Oktober befassten wir uns zunächst wieder mit dem Aufzug, der vom Hauptbahnhof an Gleis 4/5 zur Distelbeck hinauf verlängert werden soll. Die Stadt Wuppertal teilte mit, dass eine Förderung mit Mitteln der „Modernisierungsoffensive" nicht mehr möglich ist, da das Programm bereits abgeschlossen wurde. Jetzt wird versucht, Gelder über die ÖPNV-Förderung zu erhalten. Damit könnten maximal 85 Prozent der Kosten abgedeckt werden, der Restbetrag werde aber immer noch im hohen fünfstelligen Bereich liegen.

Zur Lichtinstallation an den Gebäuden der Universität auf dem Campus Grifflenberg erreichte uns das Schreiben eines Anwohners aus der Augustastraße, dessen Wohnung auf der straßenabgewandten Seite jetzt blendend hell erleuchtete werde. Dazu ist anzumerken, dass die verstärkte Helligkeit mit den Probeläufen der Anlage verknüpft war. Im Regelbetrieb werde die Beleuchtung wesentlich gedämpfter erscheinen. Deshalb wird diese innovative Illumination ausdrücklich vom Bürgerverein begrüßt.

Bild1

Das Schauspielhaus an der Kluse wurde im Juni 2013 endgültig geschlossen, weil die Einrichtungen für den Brandschutz nicht mehr den heutigen Vorschriften entsprechen. Was aus der 1966 eröffneten Spielstätte wird, ist noch völlig ungewiss. Es gibt Ideen, hier ein Internationales Tanzzentrum Pina Bausch anzusiedeln, da eine kleinere Spielstätte für das Sprechtheater in Barmen eingerichtet wird (hinter dem Engelshaus). Aber für das Haus an der Kluse besteht ein Sanierungsbedarf von rund 40 Millionen Euro, für den es bisher keine Finanzierungsmöglichkeit gibt.

Eine Bürgerin beschwerte sich über das Fällen von zwei Eichen und das Entfernen einer Bank zugunsten von Windturbinen auf dem Unihügel. Dazu erfuhren wir, dass die beiden Bäume nicht mehr gesund waren. Die Bank wurde nur vorübergehend demontiert; nach Beendigung der Bauarbeiten wird sie wieder aufgestellt.

Die Spendenaktion für die Blumenanpflanzung am Uellenbergplatz brachte ein erfreuliches Ergebnis. Durch die Ausschreibung der Stadt wurden die einzelnen Pflanzen preiswerter als erwartet. Dadurch können nun auch zwei weitere Stellen am Uellenberggelände und eine Verkehrsinsel an der Fuhlrottstraße bepflanzt werden.

Die nächste Sitzung fand am 13. November 2012 statt - am gleichen Tag wie die Einweihung des nach Herrn Thias benannten Weges zwischen Augustastraße und Ferdinand-Schrey-Straße. Darüber haben wir bereits im vorigen Heft berichtet und ihm das Titelbild gewidmet.

Das Thema „Aufzug vom Hauptbahnhof zur Distelbeck" beschäftigte uns auch in dieser Sitzung. Herr Hagemeyer hat uns einen Bürgerantrag zu dem gewünschten Bau des Aufzugs zugesandt. Diesen Antrag kann jeder Wuppertaler Bürger unterschreiben und an die Stadt senden. Allerdings kann der Bürgerverein das nicht als Organisation unternehmen. Die Gemeindeordnung bestimmt, dass hierzu nur Bürger als Einzelpersonen sich an die Stadt wenden dürfen. Herr Hagemeyer berichtete über diverse Artikel hierzu in der Presse, die auch an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) weitergeleitet wurden.

Brücke zur Distelbeck
Die Fußgängerbrücke führt, in Verlängerung des Wegs durch den Tunnel Döppersberg, über viele Stufen hinauf zur Distelbeck. Hier muss in der Nähe der Aufzug gebaut werden, um den beschwerlichen Weg für Gehbehinderte und viele andere Benutzer zu erleichtern.

Mehrere Vorstandskollegen nahmen an der Veranstaltung im Sparkassenturm am 22. Oktober zur Einweihung der Lichtinstallation „Metalicht" an den Universitätsgebäuden des Grifflenbergs teil.

Herr Vitenius berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung am 7.11.:

  • Dort zeigten die Wuppertaler Stadtwerke Bilder und Filme über gefährdete Gebiete in der Stadt, wenn es Starkregen gibt. So gab es Informationen zum Kreuzungsbauwerk von Mirker Bach und Wupperkanal.
  • Zum Thema „Überweg an der oberen Jägerhofstraße" in Höhe der Station Natur und Umwelt ist nun vorgesehen, statt eines speziellen Überwegs eine Querungshilfe zu schaffen, indem man die Straße an dieser Stelle baulich auf etwa 4 Meter einengt.

Im Dezember fand, wie gewohnt, keine Sitzung statt. Nach der Weihnachtspause traf sich der Vorstand wieder am 8. Januar 2013.

Zunächst befassten wir uns mit den Vorbereitungen der Jahreshauptversammlung, die am 18 März stattfinden soll, und klärten ab, welche Personalien dieses Mal berücksichtigt werden müssen. Den zweiten Teil des Abends wird unser Mitglied Horst-Werner Tüsselmann mit einem Vortrag über Anekdoten aus Wuppertal und dem Bergischen Land gestalten.

In Sachen „Aufzug zur Distelbeck" wurde aus der Stadtverwaltung die ablehnende Haltung zum Bürgerantrag erkennbar. Ob diese Position auch von den Ratsfraktionen von CDU und SPD mitgetragen wird, ist noch nicht bekannt. Voraussichtlich Ende Februar soll das Thema im Hauptausschuss auf die Tagesordnung kommen.

Herr Vitenius berichtete aus der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) vom 5.12.2012. Die BV hat freie Mittel wie folgt vergeben: 120 Euro für einen Stolperstein, in der Vereinsstraße, der von Unbekannten gestohlen wurde. Außerdem werden 3.900 Euro für die Wolkenburgtreppe zur Verfügung gestellt, die im Laufe des Jahres 2013 fertiggestellt werden soll. 2.500 Euro werden für die Hardt zur Verfügung gestellt, die in den Katalog „Europäische Parkanlagen" aufgenommen wird. Und mit 10.000 Euro ermöglicht die BV die Wegebefestigung (Gesamtkosten: 21.000 Euro) vor dem Südfenster der Schwimmoper.

Die Restaurierung des Drei-Kaiser-Denkmals auf der Hardt soll mit Sponsoring aus Russland erfolgen. Herr Trabitzsch und Herr Quaas begrüßten dieses Engagement.

Der bisher unbefestigte Fußweg zwischen der Straße „Im Johannistal" und der Graf-Adolf-Straße sollte nicht unnötigerweise versiegelt werden, mahnte Herr Trabitzsch an.

In der Vorstandssitzung vom 12. Februar wurden zunächst noch einmal Details zur bevorstehenden Jahreshauptversammlung (4. März) besprochen. - In den Folgetagen werden wir mit zwei weiteren Gruppen den WDR besuchen.

Frau Pärsch möchte sich zur Planung weiterer kultureller Veranstaltungen über die diesbezüglichen Interessen unserer Mitglieder und über die Angebote bei anderen Bürgervereinen kundig machen. Dazu regte Herr Hagemeyer an, unsere Mitglieder frühzeitig per Internet (E-Mail) auf künftige Veranstaltungen hinzuweisen.

Herr Vitenius berichtete aus der Bezirksvertretung vom 6.2.13.:

  • Hinsichtlich der Erweiterungspläne der City-Arkaden gibt es bisher noch nichts Greifbares zu berichten. Es ist eine Sondersitzung von Fachausschüssen sowie der BV am 20.2. vorgesehen.
  • Am Sportplatz Freudenberg wird eine Kunstrasenfläche erneuert. Die Sportanlage wird intensiv genutzt.
  • Die bisherige E-Bus-Linie zum Campus Freudenberg wird mit dem Fahrplanwechsel im März durch die Linie 603 ersetzt, deren Linienweg sich damit teilweise ändert. In der Freudenberger Straße werden zusätzliche Haltestellen eingerichtet.
  • Die Ausbildung von Grundschulkindern beim Schwimmen wird von der BV wieder unterstützt.

In der Vorstandssitzung vom 12. März war der Bürgerantrag für den Aufzug zur Südstadt erneut ein Tagesordnungspunkt. Das Anliegen soll nun im Ausschuss für Stadtentwicklung behandelt werden, wie der Hauptausschuss beschloss. Die Anmeldung für den Bedarf solle beim VRR gestellt werden. Herr Engels vom Behindertenbeirat hat sich der Forderung angeschlossen. Dagegen hegt man beim Bauamt der Stadt Wuppertal weiterhin Skepsis gegen unser Anliegen.

Der Stadtrat schuf die formalen Voraussetzungen für einen Prüfantrag zu einer eventuellen Erweiterung der City-Arkaden im Bereich von Kipdorf und Platz am Kolk.

In der Bezirksvertretung vom 6. März stellte Herr Camphausen seinen Plan zur Rekonstruktion der vier überlebensgroßen Standbilder am ehemaligen Rathaus am Neumarkt vor. Sie hatten bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg den staufischen Kaiser Friedrich l. „Barbarossa", Herzog Johann III. von Jülich-Kleve-Berg, den „Vater" des Garnnahrungsprivilegs von 1527, Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. und Kaiser Wilhelm II. dargestellt, der das Deutsche Reich in den Ersten Weltkrieg führte. Wegen des Letztgenannten ist das Vorhaben nicht unumstritten.

Ueberweg Jägerhofstraße

Am Fahrbahnrand der Jägerhofstraße wurden Flächen markiert, wo keine Autos parken dürfen, damit Besucher der Station Natur und Umwelt einen besseren Überblick erhalten, wenn sie die Straße überqueren wollen.

In der Vorstandssitzung vom 9. April berichtete Herr Hagemeyer von einer Informationsveranstaltung zur Zukunft der Unihalle vom 20. 3. Möglich sei der Bau einer zweiten Halle. Dann solle die bisherige Halle nur noch für Sportveranstaltungen genutzt werden. Die Entscheidungen seien aber noch völlig offen.

Vom Bürgerverein Elberfeld-Mitte erhielten wir eine Anfrage zu unserer Haltung bezüglich einer Erweiterung der City-Arkaden. Hierzu hat sich der Vorstand aber noch keine abschließende Meinung gebildet.

In der Vorstandssitzung vom 14. Mai berichtete Herr Quaas, dass sich nun rund 25 Teilnehmer für die Reise in den Harz angemeldet haben und der etwas niedrigere Preis gelte.

Herr Hagemeyer besuchte am 17.4. die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, wo der von uns initiierte Bürgerantrag „Aufzug zur Distelbeck" vorlag. Zur Diskussion stand auch ein „geteilter Aufzug". In diesem Fall bliebe der bisherige Aufzug aus der Bahnhofsunterführung in der jetzigen Form erhalten, der auf dem Bahnsteig 3 (Gleis 4/5) endet. Ein zweiter Aufzug würde dann weiter westlich vom Bahnsteig aus hinauf zur Distelbeck führen. Herr Schröder merkte dazu an, dass wir einen durchgängigen Aufzug brauchten, der ein erneutes Umsteigen auf dem Bahnsteig erübrige. Die Fraktionen von SPD und CDU lehnten den Bürgerantrag ab.

Am 21. April wurde in der Gesellschaft Concordia die „Goldene Schwebebahn" an Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch verliehen. Herr und Frau Hagemeyer nahmen an der Feier teil.

Frau Ernst berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld vom 24. April, die wegen des Feiertags am 1. Mai um eine Woche vorverlegt worden war.

  • Es gab kurze Erläuterungen zum geplanten zusätzlichen Busverkehr am Wall (Nord-Süd-Verkehr).
  • Die BV unterstützt das Projekt „Mein Körper gehört mir" mit 1.000 Euro aus freien Mitteln.
  • Der deutsch-französische Kindergarten soll von 2 auf 4 Gruppen erweitert werden. Gewünscht wird ein Neubau westlich der Station Natur und Umwelt an der oberen Jägerhofstraße. Allerdings hatte sich die Bezirksvertretung bisher gegen jede zusätzliche Bebauung auf dem Freigelände ausgesprochen. Außerdem soll die städtische Kindertagesstätte Distelbeck erweitert werden.

Herr Dickmann und Herr Trabitzsch besuchten die Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität (GFBU). Nach den Regularien gab es einen Vortrag über die frühkindliche, mathematisch geprägte Förderung besonders begabter Schulkinder. Herr Trabitzsch berichtete vom Förderverein der GFBU, der zwar so manche zweckgebundenen Fördermittel erhalte, aber nur vergleichsweise wenige Spenden zur freien Verfügung erhalte; zuletzt seien es 13.000 Euro im Jahr gewesen.

In der Vorstandssitzung vom 11. Juni wurden Alternativen für den künftigen Tagungsort unserer Jahreshauptversammlung diskutiert, wenn der Saal im Reformierten Gemeindestift nicht zur Verfügung stehen sollte. Im Gespräch sind u. a. Räumlichkeiten in der Christuskirche und der Johanneskirche, aber auch das Bergische Zimmer bei der Mensa der Universität und die Station Natur und Umwelt.

Herr Hagemeyer und Herr Schröder nahmen am 15. Mai an einer Gesprächsrunde wegen der Erweiterungspläne der City-Arkaden im Restaurant Viermahl (Bankstraße) teil, wozu dem der Bergische Einzelhandelsverband eingeladen hatte. Dabei wurde deutlich, dass die Stadt auf die vorzeitige Festlegung der Rahmenbedingungen für die City verzichtet, um jedes einzelne Bauvorhaben zu prüfen.

Herr Vitenius berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung, die am 5. ]uni im Mirker Bahnhof getagt hatte.

  • Beim Abriss des Vorbaus am Hauptbahnhof kamen mehrere alte Rundbogenfenster zum Vorschein, die zu neuen Überlegungen zum Erhalt auch bei der Rekonstruktion der alten Fassade veranlassten.
  • Die Stadt erwägt den Verkauf nicht genutzter Flächen, die einst zur Schaffung weiterer Spielplätze vorgesehen waren. In der Südstadt betrifft dies Flächen an der Ferdinand-Schrey-Straße, beim Jung-Stilling-Weg, im Von-der-Heydt-Park sowie am Röntgenweg, an der Cronenberger Straße und in der Hatzenbeck. Es wird aber kein aktiv genutzter Spielplatz verkauft. An einigen Spielplätzen der Südstadt gibt es Instandhaltungsbedarf, zum Beispiel am Johannisberg, beim Klophauspark sowie in der Friedrichsallee und an der Rheinstraße.
Mehr Informationen:
Ältere Berichte in der Vereinszeitschrift über die Vorstandsarbeit:

Zeitschrift 2-2012/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2012/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2011/vorstandsarbeit.html


Zeitschrift 1-2011/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2010/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2010/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2009/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2008/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2008/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2007/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2007/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2006/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2006/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2005/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 1-2005/vorstandsarbeit.html

Zeitschrift 2-2004/vorstandsarbeit.html