BürgervereinElberfelderSüdstadt
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Vorwort  2 / 2014

Herr Hagemeyer


Liebe Mitglieder des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt,
sehr geehrte Damen und Herren,

Früher hieß es in unserem Mitteilungsheft ohne weitere Begründung: Bitte berücksichtigen Sie unsere Inserenten. Wir wollen diese Bitte nun untermauern: Es liegt nämlich im Interesse jedes Südstädters, dass nicht noch mehr Geschäftslokale in unserer Südstadt leer stehen. Allen wäre gedient, wenn beispielsweise auf der Kölner Straße und der Weststraße einige seit Jahren unbesetzte Ladenlokale wieder mit neuem Leben erfüllt würden. Mindestens müssen aber die jetzt noch vorhandenen Geschäfte erhalten bleiben. Das setzt voraus, dass wir Südstädter dort auch tatsächlich hingehen und kaufen, statt immer nur die Filialen der Großketten in der Innenstadt und die riesigen Märkte außerhalb aufzusuchen. Da ist es zwar oft etwas billiger als im kleinen Laden des Viertels. Der kleine Laden ist jedoch um die Ecke gelegen, sollte es jedenfalls sein, ohne lange Anfahrtswege. Den Inhaber kennt man, Nachbarn treffen sich dort an Stelle der Anonymität der Großgeschäfte. Aktuell könnten und müssten die Änderungen der Verkehrsführung durch den Döppersbergumbau und die B 7- Sperrung so manchen jetzigen Geschäftsinhaber oder Cafébetreiber in der Südstadt beflügeln, die Vorteile des kurzen Weges dorthin herauszustellen.

Will man zur Innenstadt Elberfeld, gibt es an Änderungen der Verkehrsführung im Südstadtbereich ja u. a.: Über die Spitzkehre Blankstraße/Ronsdorfer Straße kommt man mit dem Auto in die oft überlastete Wolkenburg, erst von dort aus über Unterbarmen in die Stadt. Die Dessauerstraße ist zur B 7 hin - bewusst - noch nicht angebunden, die Südstraße ein Stück unterhalb der Schwimmoper zur Stadt für den lndividualverkehr gesperrt. Die westliche Umfahrung der Sperrung über die Alsenstraße oder den Robert-Daum-Platz ist besonders in Spitzenverkehrszeiten oft überlastet.

Die Südstadt selbst ist dagegen, wenn man hier bleibt und sich inzwischen an die Beschilderungsänderungen gewöhnt hat, von Einschränkungen viel weniger betroffen als die Innenstadt Elberfeld. Die Einfahrt in den östlichen Teil der Weststraße ist von der Ronsdorfer Straße her möglich. Die Gegenrichtung Weststraße zur Ronsdorfer Straße hin ist auf den letzten 100 Metern allerdings gesperrt, um den Verkehr auf der Wolkenburg zu entlasten. In viele andere Geschäftsstraßen der Südstadt, zum Beispiel die Kölner Straße, kommt man mit dem Auto wie bisher.

Wir meinen, da bietet es sich für uns Südstädter auch gerade mit dem Auto an, uns verstärkt die Einkaufsmöglichkeiten hier im Südstadtbereich anzuschauen. Getreu dem Goethe-Motto: Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Wer in der Südstadt bleibt und hier einkauft, dem kann die B 7-Sperrung weitgehend egal sein. Und angehende Kaufleute oder solche, die vielleicht aus Gründen der Mietkostenersparnis aus der Innenstadt in andere Geschäftsörtlichkeiten umziehen wollen, sollten sich zunächst hier in der Südstadt unbesetzte Ladenlokale anschauen. Z. B. auf der Kölner Straße gibt es sie in fast allen Größen.

Die Döppersberg-Umbauphase mit teilweise befürchteten rückläufigen Umsatzzahlen der Ladenbetreiber in der Innenstadt sollte daher auch als Chance für einen Aufschwung der Südstadt gesehen werden!



Ralph Hagemeyer
Vorsitzender des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt e. V.
Mehr Informationen:

Bericht über die Kölner Straße im Heft 2/2011


Döppersberg Umbau: Offizielle Seite der Stadt:

www.doeppersberg.de

Berichte über den Sachstand im Mitteilungsblatt des Bürgervereins:





Bericht in der Zeitschrift 2 / 2011

Veranstaltungen/Jahreshauptversammlung2011_2.html

Zeitschrift2-2009/Doepper.html

Zeitschrift2-2008/Elberfeld von oben.html

Zeitschrift1-2005/Verkehrsader.html

Zeitschrift1-2004/Projekt-Doeppersberg.html


Einkaufsmöglichkeiten im Elberfelder Süden:

Klicken Sie auf , verschieben Sie dort den Landkartenausschnitt auf den Süden von Elberfeld und klicken Sie dann auf "Reload". Viele Geschäfte werden angezeigt.