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Wenn die Wuppertaler schweben...

Es ist für uns Wuppertaler ganz normaler Alltag, durch die Stadt zu schweben. Dieses weltweite Privileg nutzen wir, unsere Eltern, unsere Großeltern nun seit über 100 Jahren.

In den letzten Monaten bekam allerdings der Begriff SCHWEBEN für viele Wuppertaler eine völlig neue Bedeutung.

Eine – die Bürgerwünsche nach frühzeitigen Informationen respektierende - Vorab-Darstellung der Wuppertaler Stadtwerke zu einer Idee, einer Vision "Seilbahnverbindung zwischen Hauptbahnhof Döppersberg, der Bergischen Universität und dem Schulzentrum Süd" führte (mangels Fakten) zu sehr emotionalen Diskussionen und Wortmeldungen der Begeisterten, der Zustimmenden, der Kritiker, der Ablehner, der Besorgten, der Verunsicherten und der womöglich unmittelbar Betroffenen.

Ganz Wuppertal hatte nun eine (irgendeine) Meinung zum Thema SEILSCHWEBEBAHN, faktenarm aber deutlich vorgetragen. Da gründeten sich Initiativen für und gegen solch ein Projekt, da präzisierte sich eine Initiative sogar für ein "seilbahnfreies Wuppertal" (also wohl von Beyenburg bis Vohwinkel...).

Und dem Bürgerverein der Elberfelder Südstadt wurde sehr früh die Frage nach seinem Standort in dieser Diskussion gestellt. Immerhin ist es ja ein Südstadtprojekt.

Der Vorstand beschloss einmütig, dann in die öffentliche Diskussion einzugreifen, wenn es zumindest etwas genauere Planungen und damit auch Planungsalternativen gibt.

Der Bürgerverein wird die Diskussionen fordern, fördern und (durch Veranstaltungen) strukturieren, sobald es wirklich diskussionsreife Fakten gibt, Fakten, die die Stadtwerke derzeit erarbeiten.

Unser Schwergewicht werden wir auf folgende kritische Fragen lenken:
  • Sicherung der optimalen ÖPNV - Versorgung der Südstadt, insbesondere der durch das Seilbahnprojekt überhaupt nicht berührten Bereiche wie zum Beispiel Augustastraße, Jägerhofstraße, Cronenberger Straße, Ravensberger Straße.
  • Klärung der rechtlichen Möglichkeiten eines Seilbahnbaus im Stadtgebiet
  • Klärung von (entschädigungsrelevanten?) Beeinträchtigungen von SüdstädterInnen durch einen Seilbahnbetrieb.
  • Alternative Trassenführung

Diese und viele weitere Fragen haben wir schon jetzt den WSW angekündigt. Auch die Bezirksvertretung Elberfeld wird sicher ähnliche oder gleiche Fragen stellen.

So werden wir uns gemeinsam um ein außergewöhnliches Projekt und seine (Aus-)Wirkungen kümmern. Vor 40 Jahren war es die Universität, die für viele Südstädter "undenkbar" und "nicht hinnehmbar" war – heute sind wir stolz auf diese Perle der Südstadt. Damals wurde erbittert aber kompromissbereit mit Erfolg diskutiert, das wünschen wir uns nun auch zum Seilbahnprojekt.

Und der Bürgerverein der Elberfelder Südstadt ist genau in diesem Sinne dabei.

Jürgen Vitenius
Mehr Informationen:

Transparenz als Strategie zur Seilbahn
SeilbahnTransparenz

Informationen über das Seilbahnprojekt in der letzten Ausgabe der Vereinszeitschrift:
seilbahn.html

Diskussion möglicher Alternativrouten für die Seilbahn
seilbahnBrief.html

Initiativseite der WSW mobil GmbH:
www.seilbahn2025.de

Verein der Seilbahnbefürworter:

Verein der Seilbahngegner:

Beitrag von Professor Fiedler im Forum des Bürgervereins:
FiedlerEndfassung.html

Wikipedia zur möglichen Seilbahn in Wuppertal
https://de.wikipedia.org/wiki/Seilbahn_Wuppertal

Darf eine Seilbahn über bewohnte Gebiete schweben?
SeilbahnWohngebiet.html

Machbarkeitsstudien:
Studie der WSW 2015

Studie der Universität von 2013