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Sommerreise nach Magdeburg und zur
BUGA vom 2. bis 5. Juli 2015

Blickt man auf die diesjährige Sommerreise zurück, fällt einem zunächst die ungewöhnliche Hitze ein, die auch im Osten Deutschlands herrschte. Dennoch waren alle Teilnehmer sehr tapfer und haben die extreme Hitze schadlos und mit stoischem Gleichmut überstanden. Unsere Rettung war wahrscheinlich unser gut klimatisierter "Laune Bus". Jeder hat die angenehme Frische besonders genossen und entspannt sitzend aus dem Fenster in den blauen Himmel geschaut.

In Anlehnung an das Sprichwort "Der frühe Vogel fängt den Wurm" starteten wir schon um 7:00 Uhr in der Frühe ab Wuppertal Richtung Braunschweig. Selbst um diese Uhrzeit war von Morgenfrische nichts zu spüren. Schwer und warm hing bereits die Luft über Wuppertal.

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Nach einer bequemen Busfahrt kamen wir gegen Mittag in Braunschweig an. Kaum stiegen wir aus dem wohl temperierten Bus aus, wurden wir von der drückenden Hitze erschlagen. Es half nur eins: viel trinken und unbedingt das Wort "schnell" verbannen. Klug war es, sich in Zeitlupe zu bewegen und Schatten oder kühle Räume zu suchen. Man hat die Langsamkeit wieder entdeckt ? was für Deutschland eigentlich untypisch ist. Nach Erkundung der Stadt Heinrichs des Löwen auf eigene Faust hat uns unser freundlicher Stadtführer ? stets auf der Suche nach einem schattigen Platz ? bei einem gemütlichen Rundgang über die reiche Geschichte der ehemaligen Hansestadt erzählt.

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Besonders beeindruckend war, den prachtvollen Löwen im Original im Burgmuseum bewundern zu können. Braunschweig ist mit zahlreichen historischen Gebäuden eine durchaus attraktive Stadt, die uns positiv überrascht hat.

Nach der interessanten Stadtführung waren natürlich alle froh, wieder in unseren Bus einzusteigen, um Kurs auf Magdeburg zu nehmen. Dort war es auch sehr heiß, aber unser Quartier, das Maritim-Hotel, dafür klimatisiert. Die Gruppe traf sich wieder im Speisesaal beim Abendessen und genoss die feinen Speisen, das stilvolle Ambiente, das freundliche Personal ? und ein kühles Bier. Speise und Trank halten bekanntlich Leib und Seele zusammen. Gerade nach den wegen der Hitze anstrengenden Tagestouren haben wir drei Tage lang das abendliche, gemütliche Beisammensein sehr zu schätzen gewusst.

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Am nächsten Tag waren alle ? gestärkt durch ein üppiges Frühstück ? frisch für neue Taten. Geplant war die Besichtigung von zwei Parks: dem Elbauenpark mit dem einmaligen Jahrtausendturm in Magdeburg, und am Nachmittag dem BUGA-Park in Rathenow. Da die Hitze unerbittlich Körper und Geist lahmlegte, hofften wir auf etwas Kühlung in den Parks mit Schatten spendenden Bäumen. Manche haben nur den wohltuenden Schatten gesucht, andere gingen mit langsamem Schritt auf Entdeckungstour. Wie der Mensch litt die Natur auch unter diesen extremen Bedingungen, die man eigentlich nur von südlichen Ländern kennt.

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Der BUGA-Park in Rathenow bot zugleich Natur, Kultur, Entspannung und ? was für uns wichtig war ? Schatten durch zahlreiche Bäume. Zunächst war - selbst für Menschen mit Höhenangst - der Skyliner, der höchste mobile Aussichtsturm der Welt, am Parkeingang ein Muss: Wie in einem Raumschiff schwebten wir langsam in 70 Meter Höhe und konnten uneingeschränkt einen Rundum-Blick über die idyllische Havellandschaft genießen. Eine weitere Attraktion in diesem Park war eine romantische Floßfahrt auf einem Havelaltarm mitten in einer naturbelassenen Wasserlandschaft, die für Ruhe und Erfrischung sorgte und wo man Eisvögel und eine Biberburg sehen konnte.

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Am Samstag erwartete uns wieder ein abwechslungsreiches Programm: Am Vormittag erfuhren wir bei einer Stadtführung Wissenswertes über die Geschichte der Stadt Magdeburg, bekannt vor allem durch ihren Dom und den großzügigen Domplatz mit attraktiven Gebäuden.

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Anschließend fuhren wir zum Wasserstraßenkreuz von Mittellandkanal und Elbe, wo die längste Kanalbrücke der Welt die Elbe überbrückt.

Am frühen Nachmittag fuhren wir nach Brandenburg zur Besichtigung des dortigen BUGA-Parks.

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Besonders sehenswert waren die Blumenschau in der Kirche St Johannis, ehemaliger Klosterkirche aus dem 15. Jh., und der Marienberg, auf dessen Spitze man einen schönen Blick über die Stadt hatte.

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Nach dem Frühstück und dem Check-out am Sonntag wartete auf uns eine wichtige Aufgabe mitten in Magdeburg. Es hieß: Sturm auf die grüne Zitadelle! Der kurze Marsch dorthin konnten wir problemlos  vom Hotel zu Fuß bewältigen. Wer logischerweise ein grünes Gebäude erwartet, blickt überrascht auf eine Fassade in kräftigem Rosa, die alle umgebenden Gebäude erblassen lässt. Die unübersehbare Zitadelle, das letzte von Hundertwasser geplante Bauwerk, wurde uns ausführlich und mit Begeisterung von unserer Führerin näher gebracht. Die farbenfrohe Fassade, 900 verschiedene Fenster, diverse Goldkugeln auf den Dächern, kleine Innenhöfe mit Brunnen, Blumen, Bäumen, Geschäften und Cafés ? alles wirkt zugleich leicht und verspielt wie in einer Märchenwelt. Das Eintauchen in die Hundertwasser-Welt war im eigentlichen wie im übertragenen Sinne erfrischend und wohltuend. Dieses faszinierende architektonische Juwel gilt neben dem Dom als neues Wahrzeichen der Stadt Magdeburg.

Zweifellos war die Hitze bei unseren Besichtigungen ein Bremsfaktor und für alle anstrengend, selbst für diejenigen, die es gerne warm haben. Auf jeden Fall haben wir trotz alledem in Ostdeutschland viel Sehenswertes entdeckt und viel Wissenswertes erfahren. Kurz zusammengefasst: Wir haben gemeinsam vier schöne Tage verbracht.

Uns wurde während dieser Hundstage erst recht bewusst, wie lebenswichtig Wasser und Bäume sind.

Nie wieder sollten wir uns über den Regen in Wuppertal beklagen, sondern uns über unsere grüne Stadt freuen!

Wir danken unserem Busfahrer, der trotz Hitze stets konzentriert und ruhig war, und wie immer unserem zuverlässigen, freundlichen Reiseveranstalter Laune Bus, insbesondere Tim Blankennagel. Wir bedanken uns auch bei allen Reiseteilnehmern für ihre gute Laune, ihre Geduld, ihr Vertrauen und "fürs Mitmachen". Leider muss Eberhard Quaas, der seit nun fünf Jahren die jährliche Sommerreise organisiert und alle Teilnehmer lieb gewonnen hat, an dieser Stelle mitteilen, dass er als Reisereferent nicht mehr zur Verfügung steht.

Alles Gute! Danielle Bouchet

Wir bedanken uns bei Frau Bouchet und Herrn Quaas für die Vorbereitung und Durchführung der letzten Sommerreisen und die Berichterstattung hierzu. Das Reiseangebot des vergangenen Sommers wurde voraussichtlich als letzte Aktion dieser Art unseres Bürgervereins durchgeführt, es sei denn, Mitglieder unseres Vereins würden uns bei der Organisation künftiger Reisen unterstützen.

Der Vorstand des Bürgervereins Elberfelder Südstadt e.V.
Mehr Informationen:

Einladungsschreiben zu dieser Reise:

Im Sommer 2016 findet ebenfalls eine Sommerreise statt, sie wird veranstaltet von der katholischen Pfarrgemeinde St. Hedwig

Mehr Einzelheiten dazu:

Berichte über frühere Sommerreisen der Bürgervereins:

Zusammenfassung über weitere Reisen des Bürgervereins: