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Wanderung durch Wuppertaler Parks

Juli 2017: Wanderung durch Klophauspark, Barmeniapark und Uellenbergpark
Von den zähen, aber erfolgreichen Bemühungen um die Wiederöffnung der Wolkenburgtreppe war schon viel zu hören. Dass die Bewohner der Kluser Höhe über die Treppe schneller ins Kino und die City kommen, darf also als bekannt vorausgesetzt werden. Aber was könnte Touristen und Spaziergänger zu dem steilen Aufstieg bewegen? Das zu zeigen, war schon im Dezember eines der Anliegen einer Führung in der Reihe "Park des Monats" gewesen, die der Förderverein historische Parkanlagen Wuppertal veranstaltet. Am oberen Ende der Wolkenburgtreppe angekommen, steht man in dem wenig bekannten Klophauspark. Er wurde von Ludwig von Lilienthal in der zweiten Hälfte des 19. Jh. begründet, aus der noch der Pavillon im Park zu finden ist. Die Familie Klophaus nutzte die Anhöhe bis zum 2. Weltkrieg als private Sommeridylle, dann wurde der Park zur öffentlichen Grünfläche. Im Dezember durchstreiften wir den Park, umrundeten den Bergsporn, auf dem er sich ins Tal schiebt.

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Pavillon im Klophauspark

Was damals schon deutlich wurde, führte am 29. Juli die diesjährige Führung in der Reihe "Park des Monats" vor. Dank ausführlicher Ankündigung in der WZ war die Teilnehmerzahl sehr groß, die den Klophauspark nun als "Drehkreuz" kennenlernte. Bildet die Wolkenburg die Verbindung in die City und zum Wupperufer, so führt eine weitere Treppe über die Klophausstraße ins Bendahl und zum Skulpturenpark. Die Führung wählte mit dem Liesegangweg die dritte Richtung.

Den Berg weiter hinauf gelangt man in den Barmeniapark, auch dies ein wenig bekanntes Kleinod. Zu Füßen der 2012 erneuerten Hauptverwaltung der Barmenia mit ihren 3 Riegeln erstreckt sich als Dachbegrünung der Tiefgarage eine moderne Grüngestaltung, die in Wuppertal ihresgleichen sucht. Moderne Gartenkunst zeigt sich mit Rasen und Strauchflächen, Wasserbecken mit Cragg-Skulpturen klar, scharfkantig und beeindruckend vor der großartigen Kulisse Elberfelds. Nebenan liegt der konträr gestaltete Barmeniapark von 1966 mit seinen landschaftlich geschwungenen Wegen und weiteren Skulpturen. Die Vorgeschichte der beiden Grundstücke führt auf die Firma Wicküler zurück, die dort bis nach dem 2. Weltkrieg ihren Elberfelder Produktionsstandort betrieb, wie sich mancher noch erinnert. Auch die Direktorenvilla mit Wildgehege und Gemüsegarten war einigen Führungsteilnehmern noch ein Begriff.
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Als dritte Grünanlage stand der Uellenberg-Platz auf dem Programm, dessen Gestaltung als Senkgarten für Wuppertal ebenso einmalig ist, wie der nördliche Teil, der die steilste Parkanlage der Stadt darstellt. Im südlichen Teil hatte der Bürgerverein der Elberfelder Südstadt vor Jahren nach einer Spendenaktion 500 Rosen anpflanzen lassen. Vorbei am Eingang zur Friedenshöhe, einem Park, den der Elberfelder Verschönerungsverein (ein Vorgängerverein des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt e.V. gegen Ende des 19. Jahrhunderts) angelegt hat, endete die Führung am Standort des künftigen Wohnparks Friedenhöhe.

Antonia Dinnebier

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Bilder vom Klophauspark:



Mehr zum Uellenberg-Park

Darstellung zum Barmeniapark in der Webseite "Wuppertals grüne Anlagen"

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